Warum Waldorf
Waldorfschulen wollen gleichermaßen intellektuelle, kreative, künstlerische, praktische und soziale Fähigkeiten bei den Kindern und Jugendlichen entwickeln. Alle Waldorfschüler:innen durchlaufen ohne Sitzenbleiben 12 Schuljahre. Vom ersten Schuljahr an lernen die Schüler:innen zwei Fremdsprachen. Gemeinsam besuchen Mädchen und Buben den Handarbeits- und auch den Werkunterricht. Die ersten zwei Stunden des Schultages erleben die Schüler:innen in Form eines Epochenunterrichts. In der achten und zwölften Schulstufe studieren sie ein anspruchsvolles Theaterstück ein und setzen sich in einer großen Jahresarbeit mit einem Thema ihrer Wahl in Theorie und Praxis auseinander. Die Fächer Gartenbau und Ethik sind feste Bestandteile des Lehrplans.
Heute arbeiten weltweit mehr als 1000 Schulen, 1600 Kindergärten, 300 heilpädagogische Einrichtungen und 60 Lehrerbildungs-Institute in über 50 Ländern auf der Grundlage der Pädagogik Rudolf Steiners.
Jahrgangsklassen ohne Sitzenbleiben
Der spezielle integrative Schultypus mit Jahrgangsklassen kennt keine Zeugnisse,
die mit Sitzenbleiben drohen. Die Schule ist kein Ort des Wettbewerbs, sondern der Entwicklung individueller Fähigkeiten und sozialer Verantwortung. Jahrgangsklassen ermöglichen eine altersgemäße entwicklungspsychologische Förderung, insbesondere im sozialen und emotionalen Bereich. Sehr oft entwickeln gerade Hochbegabte neben Schüler:innen mit gewissen Beeinträchtigungen überdurchschnittliche soziale und emotionale Fähigkeiten. Im handwerklichen
oder künstlerischen Unterricht kehren sich die Verhältnisse oft um.
Quelle: www.waldorf.at und www.anthroposophie.or.at

