Schüler:in werden

Der Eintritt in die Sonnenland Schule erfolgt mit der Schulreife des Kindes, der Besuch ist bis zur 12. Schulstufe möglich.
Auch Quereinsteiger:innen sind allzeit willkommen.


Üblicherweise steht am Anfang des Aufnahmeprozesses ein ausführliches Gespräch mit den Eltern. Ist dieses für alle Beteiligten erfreulich verlaufen, wird das Kind für Schnuppertage in die Schule eingeladen. Wenn diese gut verlaufen, steht einer Aufnahme nichts im Wege.

Für Schulanfänger:innen gibt es im Frühling vor Schuleintritt einen Aufnahmetag, bei dem sowohl die Schulreife des Kindes
von erfahrenen Pädagog:innen festgestellt wird, als auch die individuellen Gespräche mit den Eltern stattfinden. Für Quereinsteiger:innen, die ebenfalls an unserer Schule herzlich willkommen sind, besteht die Möglichkeit zum Umstieg während des Schuljahres.
Der „Tag der offenen Klassen“ im November gibt Ihnen die Möglichkeit mit Ihrem Kind die Schule besser kennen zu lernen.

Was kostet die Waldorfschule

Die Waldorfschule Eisenstadt ist eine Privatschule, die bis auf einen sehr geringen Anteil alle Ausgaben selbst tragen muss. Vereinfacht gesprochen werden diese Ausgaben auf alle Eltern aufgeteilt und in Form des Elternbeitrags bezahlt. Der Elternbeitrag ist fix und nicht vom Einkommen abhängig. Für Eltern, von denen mehrere Kinder die Waldorfschule Eisenstadt besuchen, gibt es eine Staffelung. Zur Zeit beträgt der Elternbeitrag für ein Kind 530 €, für zwei Kinder 795 €, für drei Kinder 901 €. Er ist zwölf Mal pro Jahr zu bezahlen. Der Elternbeitrag enthält bereits alle fixen Ausgaben, d. h. der Materialbeitrag für Handarbeiten, Malen und Werken, die Epochenhefte und die Wachsblöckchen, sowie die Mitgliedschaft im Trägerverein sind bereits enthalten. Dazu kommen noch die Kosten für Ausflüge und Sportwochen, Mittagessen und Nachmittagsbetreuung. Außerdem wird einmalig für die gesamte Schulzeit ein Aufbaubeitrag in der Höhe von 600 € pro Kind eingezogen. Die Bezahlung des Elternbeitrags erfolgt durch Abbuchung vom Konto mittels SEPA-Lastschriftmandat.

Was kommt sonst
auf Eltern zu?

Alle Eltern und Lehrkräfte bilden gemeinsam einen Verein, der die Waldorfschule Eisenstadt betreibt. Damit ergeben sich die Möglichkeit zur Mitsprache der Eltern, aber auch Verpflichtungen und Aufgaben, die ehrenamtlich übernommen werden. Die gemeinsame Umsetzung von Projekten stärkt die Bindung der Eltern untereinander und stärkt die Schulgemeinschaft.

Die Elternmitarbeit ist vor allem in den Arbeitskreisen organisiert, die sich unter anderem um die Gartengestaltung, die Homepage, um Marketing,
um Reparaturen im und am Haus, um die Küche kümmern. Auch die Leitungsfunktion in der Form des Vorstands wird durch ehrenamtlich tätige Eltern und LehrerInnen wahrgenommen.

Die Tätigkeit in den Arbeitskreisen stellt einen Aufwand von etwa drei Stunden pro Monat dar, abhängig vom Arbeitskreis und aktuell anfallenden Tätigkeiten.

Wer sich stattdessen lieber finanziell einbringen möchte, hat die Möglichkeit dazu, wobei die Höhe des monatlichen Beitrags individuell vereinbart wird.

Nachmittagsbetreuung

Und am Nachmittag?


Der Schulverein betreibt von Montag bis Donnerstag eine Nachmittagsbetreuung vom Ende der letzten Stunde bis 16 Uhr und am Freitag bis 14 Uhr. Dieses Angebot richtet sich an die Kinder der ersten bis zur fünften Klasse. Im Rahmen der Nachmittagsbetreuung wird ein Mittagessen eingenommen. Sowohl die Nachmittagsbetreuung als auch die konsumierten Mahlzeitenwerden im Folgemonat abgerechnet.

Kosten der Nachmittagsbetreuung:

Die ersten 8 Stunden im Monat werden
mit 7 Euro pro Stunde verrechnet. Jede weitere Stunde wird mit 6 Euro pro
Stunde verrechnet. Für einen Nachmittag werden maximal zwei Stunden verrechnet. Bei Geschwisterkindern, die die Nachmittagsbetreuung besuchen,
wird beim geringeren Beitrag ein Rabatt von 25 % gewährt.

Gibt es Prüfungen und Zeugnisse?


Die Kinder werden in den ersten Schuljahren nicht mit klassischen Noten beurteilt, stattdessen steht eine individuelle Entwicklungsbeurteilung im Mittelpunkt. Die Waldorfschule Eisenstadt ist eine Privatschule, d. h. im Bedarfsfall, z. B. bei einem geplanten Übertritt in eine andere Schule oder am Ende der achten Klasse, wird ein Ziffernzeugnis ausgestellt, das von den öffentlichen Schulen anerkannt wird.
Abgesehen davon erhalten die Eltern am Ende des Schuljahres eine verbale Beurteilung.